- Unterwegs auf Teneriffa - Reisebericht 2000
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1. Tag (30.04.2000)
Unsere Anreise auf die Insel Teneriffa begann mit einem knapp viereinhalbstündigen Flug von Stuttgart nach Teneriffa. Um 11:00 Uhr landeten wir auf dem Flughafen Süd Reina Sofia. Es war unser erster Urlaub auf den Kanaren und entprechend gespannt waren wir auf die Landschaft. Der erste Eindruck ist sehr enttäuschend. Schon beim Anflug wirkt die Landschaft sehr karg und trocken. Einzig der Pico del Teide zieht die Blicke auf sich.
Der anschließende Bustranfer zu unserem Hotel nach Puerto de la Cruz dauerte ca. eine Stunde. Je weiter wir auf die Nordseite kamen, desto besser gefiel uns die Landschaft.
Nach dem Checkin in unserem Hotel machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Mirador de la Paz. Bei schönstem Wetter besichtigten wir anschliessend Puerto de la Cruz mit der Playa Martiánez und dem Taoro-Park. Da wir die Sonneneinstrahlen total unterschätzten holten wir uns gleich einen starken Sonnenbrand, welcher uns noch länger in Erinnerung blieb.
Nach dem Abendessen machten wir uns zum ersten Mal Gedanken über den morgigen Tag. Die Entscheidung viel auf eine Wanderung durch die Caldera im Teide-Nationalpark. Laut Wanderführer kann man den Start- und Zielpunkt mit dem Bus erreichen. Nach dem Studium der Busfahrpläne an der hotelnahen Bushaltestelle wurden wir über die Abfahrtszeiten an dieser Bushaltestelle nicht viel schlauer. Wir entschlossen uns daher früh aufzustehen und vom Busbahnhof in Puerto de la Cruz abzufahren.
Info:
Fotos:
  2. Tag (01.05.2000)
Wir geplant standen wir sehr früh auf machten uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Busbahnhof nach Puerto de la Cruz. Dort besorgten wir uns am Schalter ein Bono-Bus-Ticket, mit welchem man eine Menge Geld sparen kann, und fuhren um 09:15 Uhr mit der Titsa-Linie 348 in knapp zwei Stunden zum Parador Nacional.
Dort unternahmen wir die lange Wanderung durch die Caldera nach El Portillo. Eine sehr beeindruckende Lava-Landschaft und der ständige Blick auf den nahen Pico del Teide machten diese Wanderung sehr reizvoll. Etwas erschöpft besuchten wir anschliessend den kleinen Botanischen Garten in El Portillo und warteten, bis uns der Bus um 16:30 Uhr wieder nach Puerto de la Cruz abholte.
Nach dem verdienten Abendessen liessen wir den Tag bei einem sehr schönen Sonnenuntergang mit Blick auf den Pico del Teide ausklingen.
Wandertour:
Foto:
 3. Tag (02.05.2000)
Bei einem morgendlichen Blick aus dem Hotelzimmer sahen wir zum ersten Mal die berühmten Passatwolken, welche die Nordseite der Insel mit Regen versorgen. Leider wurde uns dadurch der Ausblick auf das Orotava-Tal und den Pico del Teide versperrt.
Nach dem Frühstück mieteten wir ein Mietauto für die nächsten zwei Tage bei einem nahegelegenen deutschen Reisebüro.
Nach den Erfahrungen vom Vortag hatten wir jetzt etwas mehr Erfahrung mit den öffentlichen Verkehrsmittel und konnten bei der nächsten Haltestelle den Bus nach La Caldera nehmen. Nach ca. einer Stunde erreichten wir, auf der gleichen Busstrecke wie am Vortag, das Freizeitgelände La Caldera.
Dort unternahmen wir die Wanderung durch das Orotava-Tal. Wie erwartet wurde das Wetter immer schlechter und es fing bald an zu regnen. Erst als wir uns wieder den ersten Ortschaften näherten wurde es wieder besser.
Mit dem Bus fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein wieder zurück in unser Hotel. Auf der Rückfahrt fiel uns der bekannte Botanischen Garten auf, über welchen wir schon einiges gelesen hatten.
Wandertour:
4. Tag (03.05.2000)
Nach dem Frühstück wurde pünktlich unser Mietwagen zum Hotel geliefert. Nach der üblichen Übergabe machten wir uns auf den langen Weg in den Naturpark Anaga-Gebirge. Nachdem wir uns öfter verfahren hatten und somit auch unfreiwillig Bekanntschaft mit dem sehr lebhaften Stadtverkehr in La Laguna machten, erreichten wir über zahlreiche Kurven auf einer sehr schmalen Strasse die kleine Ortschaft Chamorga.
Dort unternahmen wir eine Rundwanderung von Chamorga zum Faro de Anaga. Nach der Wanderung besichtigten wir auf der Rückfahrt die schöne Landschaft von den zahlreichen Aussichtspunkten am Strassenrand.
Wandertour:
Foto:
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