Inseltouring
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- Unterwegs auf La Reunion -
Reisebericht 2002

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1. Tag (30.08.2002)

Unsere Anreise auf die Insel La Reunion erfolgte über einen einstündigen Zubringerflug von Stuttgart nach Paris. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Flughafen Charles de Gaulle startete, etwas verspätet, unsere Flugzeug zu einem elfstündigen Nachtflug in Richtung La Reunion.

Bald wurde uns ein Essen mit rhum arrangé (kreolischer Rumpunsch) serviert. Aufgrund der zahlreichen freien Sitzplätze gab es keine Probleme eine bequeme Schlafposition zu finden.

2. Tag (31.08.2002)

Noch halb verschlafen bekamen wir, kurz vor der Ankunft auf dem Aéroport Roland Garros, noch ein kleines Frühstück serviert. Nach der Gepäckausgabe wurden wir bereits von der örtlichen Reiseagentur Vetiver erwartet und sehr freundlich empfangen. Wir bekamen unsere Gutscheine für Hotel und Mietauto sowie viele Tipps und einen individuellen Rundreisevorschlag ausgehändigt. Nach anschliessender Übernahme unsere Mietautos (Renault Twingo mit Klimaanlage) begrüsste uns die Insel mit einem heftigen Regenschauer.

Unser erstes Ziel war das Hotel L'Armony in St-Benoît in welchem wir bis zum Einchecken am Nachmittag unser Gepäck unterstellen konnten. Da uns für eine grössere Wanderung noch einige Ausrüstungsgegenstände aus unserem Gepäck fehlte, entschlossen wir uns für eine Autotour entlang der Ostküste.

Über Ste-Rose erreichten wir eine unscheinbare Abzweigung zur Anse des Cascades, welche einen kurzen Abstecher mit einem kleinen Wasserfall, einem kleinen Fischerhafen und zahlreichen Palmen belohnt. Wieder zurück auf der N2 erreichten wir kurz hinter Bois Blanc einen Lavastrom des Piton de la Fournaise vom Januar 2002. Die Strasse musste hierfür etwas verlegt werden und führt nun über den Lavastrom. Weiter entlang zahlreicher Lavaflüsse erreichten wir einen Abzweig zur Pointe de la Table. Hierfür unternahmen wir eine Miniwanderung.

Nach der Rückfahrt und anschliessendem einchecken im Hotel besuchten wir die Coop. de Vanille im Nachbarort Bras-Panon. Der beginnende Regen konnte uns von einer anschliessende Fahrt nach Takamaka nicht abhalten. Leider konnten wir am Aussichtsplatz am Ende der Strasse nur einen kleinen Teil der Landschaft bewundern. Der Tag ging mit Regen zu Ende und der Wetterbericht versprach für den morgigen wenig Besserung.



Wandertour:

Info:

Fotos:
Ozean bei der Anse des CascadesLavastrom an der Ostküste vom Januar 2002Vanilleschote in der Coop. de Vanille in Bras-Panon

3. Tag (01.09.2002)

Nach einem Frühstück machten wir uns auf den Weg in den Forêt de Bébour und den Forêt de Bélouve. Aufgrund des schlechten Wetters waren wir etwas unentschlossen und fuhren zuerst weiter in den Süden nach Bourg-Mourat. Da es hier nicht besser wurde nahmen wir unseren ursprünglichen Plan wieder auf uns fuhren über den Col de Bébour in den Forêt de Bébour.

Trotz der schlechten Sicht bekamen wir eine beeindruckende Landschaft zu sehen. Nachdem eine Schranke die Weiterfahrt stoppte entschlossen wir uns zu einer Wanderung durch den Forêt de Bélouve zur Gite de Bélouve am Rand des Cirque de Salazie. Aufgrund zahlreicher, zum Teil unüberwindbarer, Hindernisse waren wir häufig zum Umkehren gezwungen. So wurde es leider zu spät für die geplante Wanderung um den Grand Étang.



Wandertour:

4. Tag (02.09.2002)

Nach einem Frühstück packten wir unsere Koffer und machten noch einige Abschiedsfotos vom Hotel. Nach einem kurzen Tankstopp fuhren wir über Salazie nach Hell-Bourg. Dort bezogen wir unser neues Hotel und machten uns gleich auf den Weg nach Ilet a Vidot.

Dort angekommen unternahmen wir eine Wanderung nach Le Grand Sable. Nach der Rückkehr im Hotel besichtigten wir die vielen kreolischen Häuser in Hell-Bourg.



Wandertour:

Info:

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