Inseltouring
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- Unterwegs auf La Palma -
Wandern, Landschaft, Fauna und Flora

Unterwegs auf La Palma

Wandern

La Palma ist ein ausgesprochenes Wanderparadies und bietet vor allem mit der Caldera Taburiente und der Vulkanroute sehr reizvolle Wandergebiete. Aufgrund der neu angelegten und ausgeschilderten Wanderungen lässt sich die vielfältige Landschaft La Palmas sehr gut erwandern.

Da es in höheren Lagen schnell zu einem Wetterumschwung kommen kann und die Temperatunterschiede zwischen Küste und Gebirge nicht unbedeutend sein können, empfiehlt sich beim Wandern die Mitnahme eines Regen- und Windschutzes.

Landschaft

La Palma ist mit einer Fläche von 726 km2 die drittkleinste Insel des Kanarischen Archipels. Die schöne und grüne Insel La Palma hat unter anderem Steilküsten, Schluchten, Vulkane, Gebirge, große schwarze Sandwüsten und einen der größten Krater der Welt zu bieten.

Im Mittelpunkt der Insel befindet sich der Parque Nacional Caldera de Taburiente. Den Kern des Nationalparks bildet die Caldera de Taburiente, ein durch Erosion enstandener Einsturzkrater. Die Caldera hat einen Durchmesser von 9 km und ist bis zu 1800 m tief. Seine höchste Erhebung und damit auch der höchste Gipfel auf La Palma ist der Roque de los Muchachos mit seinen 2426 m.

Die Gebirgsketten Cumbre Nueva und Cumbre Vieja sind durch das Aneinanderreihen etlicher Vulkane entstanden. An der Südspitze befinden sich die jüngsten Vulkane und dadurch auch die schroffeste Landschaft. Am Vulkan Teneguía, der 1971 ausgebrochen ist, riecht es noch nach Schwefel.

Im regenreichen und damit grünen Norden befindet sich das Biosphärenschutzgebiet Los Tiles mit seinem geschützten Loorbeerwald. Der starke Regen formte hier sehr schöne Steilküsten und tiefe Schluchten.

Fauna

Die Fauna La Palmas ist nicht sehr vielfältig. Besonders auffällig ist der Gecko, welcher gerne an Hauswänden verweilt. Er wird von den Einheimischen sehr gerne gesehen, da er lästige Insekten vertilgt.

Vor allem beim Wandern wird man häufig von Eidechsen begleitet. Ansonsten ist noch der Graja, eine Unterart der Alpenkrähe, zu nennen.

Flora

Durch die besondere geographische Lage gibt es mehr als 700 verschiedene Pflanzenarten auf La Palma, darunter etwa 70 endemische. Die kanarische Pinie bzw. Kiefer gilt als Überlebenskünstler, da sie den leider häufigen Waldbränden trotzt und die kahlen Flächen bald wieder mit ihren grünen Nadeln erblühen lässt.

Auf La Palma werden Bananen, Avocados, Mandeln, Wein, Orangen und Zitronen angebaut. Desweiteren sind in den Wäldern Esskastanien zu finden.

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